Wenn nicht die Heilung des GANZEN im Blickpunkt steht,
n├╝tzt es nichts, am TEIL herum zu doktern!
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Daten sammeln, Daten abgleichen,
Evidence-basierte Forschung?
Ja, gewiss - wir wollen WISSEN nicht GLAUBEN!

Wohl wissend, dass es nie endgültiges Wissen sein wird.

Wissenschaft schafft Wissen.
Sie schreibt es nicht vor, sie lernt es nicht auswendig.
Sie entwickelt es immer neu und - sie lässt sich kritisieren und korrigieren.
Durch das bessere Argument, die differenziertere Untersuchung!

SO zumindest sollte Wissenschaft betrieben werden. DAS ist ihr Anspruch.

Aber in diesem legitimen Bestreben um objektiv reproduzierbare Werte sollte man sich stets vergegenwärtigen, dass der Organismus Mensch (und mit ihm selbstverständlich alles, was lebendig ist!) sich auf Grund seiner Originalität in letzter Konsequenz jeglicher messtechnisch vollständig erfassbaren Objektivierbarkeit entzieht.

Fazit: Wir können allenfalls Wahrscheinlichkeitsaussagen treffen.
Niemals allerletzte Gewissheiten geben!

Diese Unmöglichkeit der Regelfestschreibung macht vielen in einer allerdings um allumfassende Sicherheiten bemühten Gesellschaft Angst.

Dabei bietet sie doch - vom qualifizierten und in offenen Systemen denkenden Therapeuten darüber hinaus auch sensitiv durchdrungen - faktisch gänzlich individuell zu veranschlagende Chancen der Therapie, die sich versagen, dem statistischen Mittel zu entsprechen.

Ist eine solchermaßen interdisziplinär und in ihrem Denken systemisch-ganzheitlich ausgerichtete Medizin der Zukunft schließlich in der Lage zu akzeptieren, dass der Therapeut in seiner gesamten Persönlichkeit IMMER ebenfalls mittendrin steht im Messkreis, so ist der Sprung getan zu einer individuelleren, tatsächlich ganzheitlichen Herangehensweise an die persönlichen Heilungs-OPTIONEN eines Patienten.

Claudia Ganzer

Sie fühlten sich durch uns gut betreut?
Besten Dank für Ihre wohl wollende Bewertung!

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philo